Transition ist die Verknüpfung, Sichtbarmachung und Förderung der Einzelthemen von Planungs- und Gestaltungssystemen (z.B.der Permakultur) unter Beachtung von Agenda21 - Rio20+ und Folgekongresse, Weltethos und Erdcharta zur Schaffung nachhaltiger Lebensräume für Mensch und Natur.
Die Permakultur befasst sich ganzheitliche mit allen Beziehungen zwischen Pflanzen, Tieren, Menschen, Gebäuden und Versorgungseinrichtungen (Wasser, Energie, Verkehrswege) und der Landschaft in die wir eingreifen.

Ziel ist es ökologisch intakte, wirtschaftlich tragfähige und solidarische Systeme zu schaffen, die ihren eigenen Bedarf decken, weder ausbeuten noch verschmutzen und auf lange Sicht nachhaltig sind. Diese Systeme sollen für die Versorgung von Stadt und Land und allen Menschen und Lebewesen dienen.

Begrenzung des Wachstums auf Kosten anderer, des Energieverbrauchs und gerechtes Teilen der Ressourcen sind ethische Grundgedanken der Permakultur, die mittels bestimmter Planungsgrundsätze und Prinzipien, sowie diverser Planungswerkzeuge schon vor oder bei der Errichtung von Systemen berücksichtigt werden sollen, zumindest damit auf ihre Eignung untersucht werden können.

Transition ist auch die Erkenntnis dass wir auf Kosten nachfolgender Generationen von Lebewesen und auf Kosten anderer Völker auf dieser Erde leben.

Transition ist eine weltweite Bewegung von Sozial-, Umwelt- und Nachhaltigkeitsinitiativen, die kreativ und freudvoll mit aktuellen Herausforderungen umgeht und neue Perspektiven und Visionen entwickelt, und wurde geprägt von Rob Hopkins durch den Wunsch eines Übergangs in eine postfossile, relokalisierte Wirtschaft.

Wer startet "Transition (bitte klick es kommt ein Video)"? In der Transition finden sich Menschen die erkannt haben:

dass das Öl bald wieder teurer wird, weil es endlich ist,
dass der Klimawandel Realität ist,
dass wir früher oder später ohnehin mit weniger Energie auskommen müssen,
dass Umweltgifte eine Unmenge an Energie in der Erzeugung, im Einsatz und im Entsorgen kosten,
dass wir eine nachhaltige Kultur im Miteinander gestalten sollten,
dass jetzt die Zeit ist, zu handeln,
dass es zu lange dauert, wenn wir auf die Politik warten,
dass es zu wenig ist, wenn jeder alleine etwas tut,
dass wir am meisten erreichen, wenn wir uns zusammen tun,
dass wir dabei nicht nur unsere Kräfte und Ideen bündeln sondern auch Spaß haben und eine schöne Zeit zusammen verbringen können,
dass der Wandel eine große Chance ist, gemeinsam und positiv in die Zukunft zu starten

Sie beginnt z.B. über einen Film oder einer Aktion, oder einer anderen "gemeinsamer Aktivität" und der Kenntnis über das Transition-Modell (siehe auch ausführliche Start Erläuterungen hier). Ihre Intention dabei ist, einen signifikanten Teil der Leute in ihrer Gemeinde dafür zu begeistern, eine Transition Initiative über ein Verständnis des Miteinander zu starten.

Das geschieht, indem die Initiative einen ganzheitlichen und kreativen Prozess z.B. mit folgenden Schritten durchläuft:

Bewusstseinsbildung über Peak Oil, Klimawandel, Giftstoffe und Gentechnik und die Notwendigkeit, einen partizipativ gesteuerten Prozess für Energie,- Agrar,- und Wirtschafts-Autonomie auf Gemeindeebene zusammen mit CO2-Emissionsreduktionen und Giftreduktion zu beginnen
Verbindungen zu existierenden Gruppen auf lokaler Ebene aufbauen - einen lokale Agenda 21 Vertrag zwischen Bürgern und Gemeinde aufbauen bzw. andocken
Brücken zur Stadt- und Landesregierung bilden
Verbindungen zu anderen Transition Initiativen aufbauen
Arbeitsgruppen bilden, die sich mit den Schlüsselgebieten des Lebens befassen (Nahrung, Energie, Transport, Gesundheit, Herz & Seele, Ökonomie & Wohlstand, etc.)
Gemeinschaftsprojekte starten mit dem Ziel, das ökologische,- energetische,- ökonomische Verständnis und partizipatives Engagement über die Gestaltungsprinzipien aus der Permakultur aufzubauen, die es insbesondere landwirtschaftlichen, aber auch gesellschaftlichen Systemen ermöglichen sollen, ähnlich effizient und resilient zu funktionieren wie natürliche Ökosysteme mit zunehmender Berücksichtigung von Produkt,- und Dienstleistungsdesign als klassischer Wettbewerbsvorteil, wobei Wettbewerb auch im Wandel zu Inklusions,- und partizipativer Entwicklung zu sehen ist.
schließlich: einen partizipativen, durch die Gemeinde lokal und selbst implementierten "Energieabwicklungs-Aktionsplan" für die nächsten 15-20 Jahre erstellen